GENERALIST = VIELFALT

Aus vielen Herausforderungen entstehen dank der Vernetzung persönlicher Erfahrungen neue Erkenntnisse - Synergien. Schritt für Schritt wird man zum Generalisten. Und: Weitblick ist die Fähigkeit, die naheliegenden Dinge zu sehen. Das gilt für Bildung, Wohneigentum, Standortförderung etc.

talent4europe

Based on my know-how, I founded - with some friends & experts - the braintank "talent 4 europe". It reaches far beyond intellectual talents discussing topics like values, diversity, cultural exchange, environment and economy. The braintank serves many networks in a highly international context, especially the movement "Human Ingenium" that deals e.g. with the role & inclusion of extreme (or extremely diverse) talents in our schools and homes.

Here you find the aims & members in ENG, FRA, GER, ITA: PDF E/F/D/I
Check the CV of founder Dr. Bertschi in ENG and FRA: PDF E/F
And here finally the bylaws of talent4europe in GERMAN: PDF D

Talenta Logo

TALENTA SCHULE ZÜRICH 1998-2016

Seit 1991 befasste ich mich als Schulpräsident und Bildungspolitiker intensiv mit dem Schicksal hochbegabter Kinder. Die private Pionierschule Talenta, die ich ab 1996 gemeinsam mit Xaver Heer (Oberentfelden) für den Verein in zwei Anläufen gründete, ist ein Zuhause für diese vernachlässigte "Randgruppe" und ist inzwischen in Europa und darüber hinaus bekannt. Xaver Heer wirkte alle diese Jahre als Schulleiter, ich als Geschäftsführer - von 1999 bis 2016 zusätzlich als Vereinspräsident. Schlüssel zum (auch finanziellen) Erfolg war die optimale, vertrauensvolle Aufgabenteilung. Wir haben sehr viel gelernt. Unter anderem, dass sich das System Schule über Jahrzehnte gesicherten Erkenntnissen erfolgreich verschliessen kann, weil sie nicht in vorgefasste Meinungen passen. Auch wenn dahinter 16 Jahre intensive Arbeit mit total 250 internen und 250 externen Kids stehen. Warten wir halt nochmals 500 Jahre ab. Siehe: www.talenta.ch.

TALENTA ERINGERFELD D

Besonders erfreulich: Der Funke zündete auch im Ausland. So entstand in Westfalen, angeregt durch TV-Bilder aus Zürich, im Jahre 2000 ein grosses Talenta-Internat (Grundschule und Gymnasium) mit 100 Kindern. Wir tauschten uns bis 2005 häufig aus und stellten alle unsere Erkenntnisse im Kuratorium zur Verfügung. Leider musste die Schule ihre Tore wegen Geldmangels schliessen. Wie in Frankreich, in Italien, in Schottland.

World Council Logo

WORLD COUNCIL

Richtig heisst das Ding: World Council for Gifted & Talented Children [WCGTC]. Der Ruf der Talenta und unsere europäischen Pionier-Workshops machten auch die Weltorganisation auf uns aufmerksam. In der Folge wirkten wir lange Jahre aktiv als "Affiliate Member" und "Head Delegate" mit, am Weltkongress 2001 Barcelona, 2003 in Adelaide, 2005 in New Orleans, 2007 in Warwick, 2009 in Vancouver usf. Allerdings kommen die Praktiker und Eltern - entgegen den Statuten - neben dem "akademischen Kongresstourismus" nach wie vor kaum zur Geltung. Siehe: www.world-gifted.org.

ECHA & EUROTALENT

Zusätzlich betätigten wir uns über viele Jahre mit JJ als Aussenminister in den gleichgelagerten europäischen Zusammenschlüssen. 2004 bis 2012 im European Council for High Ability mit Teilnahmen und Auftritten in Pamplona, Prag, Salzburg, Lahti. Viele Jahre auch als Revisor des notorisch unterfinanzierten Verbandes. Noch länger bestand die enge Verbindung mit Eurotalent (Sitz beim Gründer Jean Brunault in Paris). Nach wertvollen Kontakten und Einblicken von Nizza, Rennes, Mailand bis Moskau und Kasachstan, übernahm JJ von 2010 bis 2016 das Präsidium dieses europäischen NGO mit partizipativem Status beim Europarat in Strassburg. Die merkwürdige Reiseaversion der Franzosen und die Fixiertheit auf nationale Probleme liess das grenzüberschreitende Interesse erlahmen. Siehe: www.echa.info und www.eurotalent.org.

KV Logo

KV ZH BUSINESS SCHOOL

Seit dem 1. Juli 2004 - also in der "Nach-Politik-Phase" wirke ich als Präsident der Aufsichtskommission des "KV". Die grösste und vielseitigste Berufsschule der Schweiz (ihr privater Träger ist der traditionsreiche Kaufmännische Verband Zürich) sitzt mit ihren drei Standorten mitten in Zürich-West, dem Zürcher Trendquartier der kommenden Jahrzehnte. Ebenso faszinierend und pulsierend sind die vielfältigen Ausbildungsangebote (alle aus EINER Hand) in Grundbildung und Weiterbildung. Wer wirkte denn schon 1887 - noch bevor es kaufmännische Lehrabschlüsse gab - und ist auch im 3. Jahrtausend noch so jung und dynamisch? Wenn die Schweiz ein Erfolgsprodukt für den Export in die EU besitzt, dann ihre grossartige, praxisnahe Berufsbildung. Siehe: kvz-schule.ch.

BERUFSSCHULPRÄS. ZH

Unverständlich? Richtig: Präsidialkonferenz der Berufsfachschulen im Kanton Zürich. Als Präsident der grössten Schule nahm ich traditionell auch sofort Einsitz der Vereinigung der rund 20 im Milizamt tätigen, sehr engagierten Präsidenten der jeweiligen Aufsichts- oder Schulkommissionen. Da kam die ganze Vielfalt und Faszination der Welt der Berufsbildung zum Tragen. Ich "verbrach" im Vorstand vor allem unzählige, ausführliche Protokolle, mit denen wir unsere Kollegen "auf Deck" halten wollten. Zwei weitere Jahre begleitete ich den Vorstand als Sekretär, bevor ich 2013 abschloss - nicht ohne eine mustergültige Mitarbeiterbeurteilung für Berufsschul-Rektoren zu hinterlassen.

IGKG Logo

IGKG ZÜRI

Nie gehört? Die duale Berufslehre, das letzte grosse Erfolgsmodell der Schweizer Bildungswelt, wurde vor einigen Jahren durch obligatorische zenrale Kurse, also ein triales Element, ergänzt. Bei den kaufmännischen Berufen heisst dieser Träger "Interessengemeinschaft für kaufmännische Grundbildung". Parallel zum "KV" war ich von 2004 bis 2014 im Vorstand, wo ich vor allem die Beurteilung der nebenamtlichen Kursleiter aus einschlägigen Betrieben konzipierte und durchführte. Eine sehr tüchtige, moderne und bewegliche Organisation. Allerdings erst nach einigen Anfangswirren und Finanzwirbeln. Siehe: www.igkg-zueri.ch.

INSIEME L & A

Kürzer geht's besser für "insieme Verein zur Förderung von Menschen mit geistiger Behinderung Limmattal und Amt". Eine Bekannte holte mich "und meinen Ärmel" auf der lokalen Ebene in diesen Elternverein: Wie geht das Bildungswesen mit behinderten Menschen um? Wäre dies nicht ein gültiger Massstab für dessen Reife? Das kann man nur in der Praxis kennenlernen: Seit 1993 bin ich nun Präsident der lokalen Elternvereinigung. Seit 2006 auch beim Sport- und Freizeitclub für Behinderte - und auch im kombinierten "Stammverein" Insieme-plus-Sport, der beide gemeinsam fördert und koordiniert. Ich lerne täglich dazu und kann mein kantonales Netzwerk optimal nutzen. Siehe: www.insieme-plus-sport.ch.

Sportclub A&L Logo

SPORTCLUB A & L

Der "Sport- und Freizeitclub für Behinderte Amt und Limmattal" wird durch die behinderten Menschen selber geführt und betrieben. Als Sportlerinnen und Sportler trainieren sie regelmässig und besuchen gar internationale Wettkämpfe von insieme, PluSport oder Special Olympics. Und zwar jeder nach seinen Möglichkeiten und nach seiner Lust. Ein straffer, professioneller Sportbetrieb, erfolgreich geleitet von begeisterten Kursleiter/-innen im mittleren Alter. Eine Freude, hier als Präsident schalten und walten zu dürfen! Siehe: www.insieme-plus-sport.ch.

Insieme Dachverband Logo

INSIEME KANTON ZÜRICH

Und so rutscht man weiter: Von 1994 bis 2003 und wieder seit 2009 übernahm ich den Vorsitz der Präsidentenkonferenz der 6 Zürcher insieme Vereine. Inzwischen haben wir daraus einen "insieme Dachverband Kanton Zürich" geformt, der in erster Linie eine gemeinsame "Aussenpolitik" betrebt und sich nach innen intensiv austauscht und koordiniert. Trotzdem bleiben die Vereine unter sich sehr eigenständig und vielgestaltig - mit Budgets zwischen 60'000 Franken und 1.7 Millionen im Jahr. Siehe: www.insieme-zh.ch.

Plusport Kanton Zürich Logo

PLUSPORT KANTON ZÜRICH

Im Behindertenwesen des Kantons Zürich lässt sich mit dem schrittweisen Ausscheiden der Pioniergeneration eine starke Überalterung feststellen, die das Überleben der wertvollen 12 Sportvereine akut bedroht. So entschloss ich mich, 2013 hat auch diesen Kantonalverband als Präsident zu übernehmen und die Verbindungen zur schweizerischen "Mutter" PluSport Behindertensport Schweiz und zum kantonalen Sportler-Dach ZKS (Zürcher Kantonalverband für Sport, als Milizorganisation geführt) zu reaktivieren. Beide stehen unverbrüchlich an unserer Seite. Und das ist auch nötig! Dass ich mit dem Zürcher Sportminister, Mario Fehr, einst im FC Kantonsrat gekickt habe, schadet nicht. Siehe: www.plusport-zh.ch.

BKZ & AKB: SYNERGIE

So ist es halt im Vereins- und Verbandswesen: Man übernimmt eine Funktion und schon treten vier, fünf weitere zur Hintertüre herein: "Wenn du das schon machst, könntest du doch auch", heisst es dann. Das begann mit dem Vorstand der Behindertenkonferenz des Kantons Zürich [BKZ] 1993 bis 2003 und setzt sich seit 2014 mit dem spannenden und kontroversen Schnellboot "Aktionskreis für Behindertenpolitik im Kanton Zürich" fort, der sich aus 5 grossen Fachverbänden mit teils divergierenden Interessen zusammensetzt, u.a. mit der Pro Infirmis, Curaviva und INSOS. Einmal mehr: Aus unserer Öffentlichkeitsarbeit entstehen unzählige spannende und fruchtbare Diskussionen zwischen Selbsthilfe, Fachhilfe, Facheltern und Institutionen. Riesige Lernportionen! Siehe: www.bkz.ch und www.akb-zh.ch.

STIFTUNG SOLVITA

Als Mitglied im Stiftungsrats-Ausschuss der 1974 von 25 Gemeinden des Limmattals und des Knonaueramts gegründeten Stiftung für Wohnen, Arbeiten und Leben von Menschen mit Behinderungen vertrete ich seit vielen Jahren grundsätzlich den Standpunkt der betroffenen Eltern bzw. Angehörigen und Freunde von Menschen mit einer geistigen Behinderung in dieser professionellen Institution, in der inzwischen mehr als 500 Menschen tagein tagaus kommen und gehen. Davon über 200 Mitarbeitende. Eine starke und in der Region sehr gut verankerte Institution! Siehe: www.solvita.ch.

Ergo Logo

ERGOTHERAPIE

Die Schule für Ergotherapie Zürich (die Stiftung SETZ) war bis 2009 ein Geheimtip und ein Kleinod beim Balgrist, nämlich die Zürcher Schule, welche den kreativen Beruf der Ergotherapeut/-innen vom Aargau bis nach St. Gallen über 50 Jahre Schritt für Schritt aufgebaut und positioniert hat. Als Stiftungsratspräsident seit 1999 - und Ausgleich zur SP-Vertretung - galt es für mich, die hohe Ausbildungsqualität trotz enger Finanzen zu sichern. 2009 schloss die Schule (die Ausbildung wurde neu auf die Hochschulstufe an der ZHAW angehoben). Aus dem Erlös des schmucken Schulhauses entstand eine Nachfolge-Förderstiftung zugunsten des Berufsstandes, der sich im neuen akademischen und Lobby-durchtränkten Umfeld behaupten muss. Nicht immer gesund, aber im Gesundheitswesen. Siehe: www.ergo-stiftung.ch.

Albisbrunn Logo

ALBISBRUNN

Seit dem Jahr 2002 amte ich als Stiftungsratspräsident im Albisbrunn, einer sehr verdienstvollen Stiftung für Jugendliche in Entwicklungskrisen des Winterthurers Alfred Reinhart, der 1924 mit "gewidmetem Vermögen" seine Dankbarkeit für die glückliche Jugend ausdrückte. Die Stiftung soll Jugendlichen Hilfe bieten, deren "seelische Entwicklung und Erziehung durch individuelle und soziale Faktoren erschwert wurde." Gegenwärtig sind gegen 50 Jugendliche in der Stiftung, die ihnen von der Schulzeit bis zum Beruf vieles bieten kann. Das Konzept ist umfassend und ganzheitlich, deshalb sehr personal- und damit auch kostenintensiv. Finanzen sind (leider) Top- und Dauerthema. Nach 15 Jahren möchte ich das Präsidium in neue Hände legen. Siehe: www.albisbrunn.ch.

Verein Idee Reppisch Logo

VEREIN IDEE REPPISCH

Typische Synergie: Der mit einer Publikumsaktion ermöglichte und erbaute Götschihofweg für die insieme-Behinderten entlang der Reppisch weckte mein Verständnis für die Zielkonflikte zwischen Natur und Mensch in den Zürcher Ballungsgebieten. Dadurch entstand 1999 die Drehscheibe "VIR", welche sich mit dringenden Fragen der Standort- und Landschaftsförderung auseinandersetzt - auch noch heute. Ständig soll ein Dreiervorstand aus aktiven Mitgliedern des Kantonsrats als Drehscheibe (wenn Bedarf) Zielkonflikte rund um die Reppisch entschärfen. Ich war von 1999 bis 2003 Präsident, heute noch sozusagen Revisor auf Lebenszeit. Der VIR hat in den letzten Jahren viel geleistet: die Herausgabe von 7'000 Leporellos zur Reppisch, ein begehrter Wegbegleiter; die Durchführung des ersten Tags der Reppisch am 5. September 2015 mit 25 lokalen Vereinen vom Türlersee bis zur Limmateinmündung in Dietikon. Und ein tolles Buch "Die Reppisch". Und ein eigenes Lied über die Reppisch. Siehe: www.reppisch.ch.

SCHULPRÄSIDIUM

Auch als Kantonsrat braucht man Wurzeln und erste Erfahrung mit öffentlichen Gemeinwesen. Die stärkste Zelle der Demokratie ist die Gemeinde. Wettswil am Albis. Hier war ich 1982-1990 Schulpräsident. Zwar war die atemberaubende und wenig konfliktfreie Wahl gegen die eigene Partei ziemlich ungewöhnlich. Danach beruhigte sich "die Szene" rasch, und es begannen unvergessliche Jahre mit einer sehr starken, polyvalenten und selbständigen Behörde, welche in unserer eingespielten und qualitativ guten Schule tatsächlich auch keine unlösbaren Probleme vorfand. Unser Ausländeranteil - pflegte ich jeweils zu sagen - bestand aus einem deutschen Primarschüler (Vater Bankdirektor). Wenn's läuft, läuft's. Siehe: www.schulewettswil.ch.

FDP BEZIRK AFFOLTERN

Erstmals 1988-1996 und nochmals von 2001 bis 2004 stellte ich mich als "Antriebs- und Koordinationsstelle" der lokalen Ortsparteien der FDP, das heisst als Vize- dann als Bezirkspräsident der FDP zur Verfügung. Die Knochenarbeit geschieht natürlich in den 10 Ortsgruppen. Sie stellen im Säuliamt - nahezu unbemerkt und an der Urne kaum belohnt - unzählige Behördenmitglieder. Wie wär's einmal mit einem Streik der grossen Parteien? Würden dann die unzähligen Feierabendkritiker und Leserbrieftäter die sinnvollen, aber häufig aufwendigen und belastbaren Aufgaben unter sich aufteilen? Wetten dass? Denkste! Siehe: www.fdp-knonaueramt.ch.

Kantonsrat Logo

KANTONSRAT

Natürlich hingen viele meiner Ämter und Mandate eng mit der politischen Tätigkeit zusammen: Sie verschafften mir den nötigen Einblick in die Praxis und damit die Grundlage für kompetente Voten im Ratssaal. 30-50% meiner Zeit widmete ich diesem Gesamtpaket von 1992 bis 2003 als Kantonsrat der FDP. Übername "Bildungspapst" oder "Buschor Haubitze". Mein Fach- und Spezialgebiet war eher untypisch für die ausufernden, häufig künstlich am Leben gehaltenen Links/rechts-Geplänkel. Es gibt nämlich keine linke oder rechte Bildung. Bloss eine gute oder eben schlechte Bildung. Deshalb kamen auch viele Allianzen zustande, welche meine Kantonsratszeit bereits viele Jahre überleben. Siehe: www.kantonsrat.zh.ch.

FORUM PRO WETTSWIL

Auch als Kantonsrat braucht man Wurzeln. Die stärkste Zelle der Demokratie ist bekanntlich die Gemeinde. Und hier gründete ich mit meiner zupackenden Frau u.a. das FORUM PRO WETTSWIL, das als Dach der lokalen Vereine deren wertvolle Arbeit fördern sollte (zum Beispiel der Bau einer Mehrzweckhalle). Nicht immer waren wir erfolgreich. Die Hall baute nach 10 Jahren schliesslich die Oberstufen-Schulgemeinde Bonstetten-Stallikon-Wettswil. Auch gut! Oder sogar noch besser. Aus dieser Zeit hat immerhin das gut gestaltete und viel gelesene Informationsblatt "Wettswil Aktiv" überlebt. Kontakt: wettswil-aktiv@gmx.ch.

HEV-logo-neu

HEV KANTON ZÜRICH

Wurzeln schlägt auch, wer schon als junge Familie ein eigenes Dach über dem Kopf hat. Und im Alter dank früherem Verzicht auf finanzielle Eskapaden sorgenfrei wohnt. Dafür setzte ich mich von 1993 bis 2004 auf mehreren Ebenen ein: Zum Beispiel als Mitglied im Vorstand des Hauseigentümerverbands des Kanton Zürich. Dafür verlieh mir unser lokaler Hauseigentümerverband Albis 2005 die Ehrenmitgliedschaft. Zweiter Sieger: Meine Frau war als langjährige Aktuarin im lokalen HEV Albis längst zu diesen Ehren gekommen. Übrigens: Die Zürcher Sektionen zeichnen sich durch eine breite Palette von Tätigkeiten auf. Siehe: www.hev-zh.ch und www.hev-albis.ch.

HAUS & GRUND IM KR

Von 1999 bis 2003 war ich zudem Präsident der "parlamentarischen Gruppe Grund- und Wohneigentum" im Zürcher Kantonsrat, welche sich die Erhöhung der Wohneigentümerquote, eine faire und massvolle Besteuerung sowie die Werterhaltung der Bausubstanz zum Ziel setzt. Die Winde waren uns günstig: Die vereinigte Stimmkraft von SVP und FDP plus etwas CVP erlaubte es uns, jede einzelne Abstimmung in dieser Periode von vier Jahren zu gewinnen! Tempi passati. Allerdings stehe ich auch heute noch voll hinter der staatspolitischen Bedeutung des Wohneigentums. Es erzeugt einen Mitmacheffekt in der Wohngemeinde und fördert eine vorausschauende Lebenseinstellung.

Liberale Baugenossenschaft Logo

LIBERALE BAUGENOSSEN

Nein, ich hatte nicht die Seiten gewechselt und plötzlich links eingefädelt. Im vollen Wortlaut heisst diese Gündung des Ehepaars "Liberale Baugenossenschaft Unteramt". Auch hier bringt's nur die Praxis. 1993 gründete ich mit Freunden die LBU, welche sich mit dem ersten, aufwendigen Projekt "Hofächer" in Wettswil mit Alterswohnungen (im Wechsel mit den sperrigen Einfamilienhäusern) profilierte und bauliche Akzente setzte. Auch dies eine (oft schmerzliche) immerhin 10jährige Lehrzeit: Land von der Stadt Zürich, Bauen ohne Banken, Bereinigen von Mängeln mit Vergleichen. Aber das Quartier steht!